Radicchio

Liekedeeler-Lebensmittel-Lexikon-Saisonales-Gemüse

Erntezeit

Juni – November

Lagerung von Gemüse und Obst

Lagerung

im Kühlschrank in ein feuchtes Tuch geschlagen, etwa eine Woche

saisonales Gemüse Zubereiten

Zubereitung

  • roh
  • gebraten
Besonderheiten bei der Zubereitung

Besonderheiten
in Wasser eingelegt verliert er das Bittere

Herkunft, Anbau und Saison

Wie der Name vermuten lässt, kommt Radicchio ursprünglich aus Italien, dort wurde er schon seit dem 16. Jahrhundert verspeist. Radicchio wird auch gerne „roter Chicorée“ genannt und ist botanisch eng verwandt mit Chicorée. Nicht nur im Namen, sondern auch beim Anbau und dem Geschmack ähneln sich die beiden. Doch während Chicorée eher längliche und glatte Blätter besitzt, sind die Blätter des Radicchio eher rund und der Kopf faustgroß. Die äußeren Blätter werden bereits auf dem Feld entfernt und auf den Markt kommen nur die fest geschlossenen Innenköpfe. Saison hat Radicchio im Freilandanbau bei uns von Juni bis November, zur kalten Jahreszeit gibt es Radicchio aus dem Treibhaus.

Wir beziehen unseren Radicchio regional und saisonal vom Hof Wurzelreich aus der Region.

Nährstoffe

Allgemein gilt: je kürzer die Lagerung, desto mehr Nährstoffe bleiben erhalten. Radicchio schmeckt leicht bis deutlich bitter und hat eine herbwürzige Geschmacksnote. Er enthält den Bitterstoff Intybin, der die Verdauung anregen. Neben Bitterstoffen enthält er auch viele Mineralstoffe und Vitamine. Noch mehr Infos zum Thema Bitterstoffe gibt es in unserem Blogartikel zu Bitterstoffen.

Calcium, Magnesium und Phosphor sind zwar nur in kleinen Mengen enthalten, aber vor allem Zähne, Knochen, Muskeln und Nerven profitieren von diesen Mineralstoffen. Auch Ballaststoffe sind in dem „roten Chicorée“ enthalten. Das sogenannte Inulin, ein löslicher Ballaststoff mit tollen Vorteilen: er „füttert“ die nützlichen Bakterien im Darm und wirkt so positiv auf das Immunsystem. Zusätzlich kann durch Inulin der Cholesterinspiegel gesenkt werden, indem Fette im Darm gebunden werden. Nicht nur die Ballaststoffe, sondern auch der Vitamin-C-Gehalt von 28 Milligramm pro 100 Gramm Radicchio unterstützt das Immunsystem. Vitamin C als wirkt auch antioxidativ und schützt so die Körperzellen vor Angriffen durch freie Sauerstoffradikale. 100g Radiccio liefern mit 572 Mikrogramm Vitamin A eine gute Portion Retinol, so wird Vitamin A auch genannt. Es sorgt für eine gute Sehkraft und schöne, gesunde Haut.

Zubereitung

Damit Euer Radiccio möglichst lange frisch und knackig bleibt, schlagt ihn am besten in ein feuchtes Tuch ein und lagert ihn bis zur Verwendung im Kühlschrank. Wenn er Euch zu bitter ist, könnt ihr ihn einfach vor der Verarbeitung einige Minuten in lauwarmes Wasser legen. So verliert der Salat etwas von seiner Bitterkeit.

Rezepte

Ihr könnt Radicchio als Salat genießen mit Früchten, z.B. Birnen und Ziegenkäse kombinieren oder auch in Stücke geschnitten mit Öl und etwas Honig oder Agavendicksaft in der Pfanne gebraten werden, um den bitteren Geschmack abzumildern.

Hier haben wir ein brandneues, regionales und saisonales Rezept für euch:

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